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Das „Autodromo Internazionale Enzo e Dino Ferrari“ liegt am Ufer des Flusses Santerno in der historischen Stadt Imola und zählt zu den weltweit bekanntesten permanenten Rennstrecken. Seit seiner Eröffnung im Jahr 1953 ist es untrennbar mit der Geschichte der Formel 1, des Langstreckenrennsports und der italienischen Automobiltechnik verbunden.

Im Gegensatz zu eigens angelegten modernen Rennstrecken folgt Imola den natürlichen Konturen der Landschaft und bildet so einen welligen, gegen den Uhrzeigersinn verlaufenden Streckenverlauf, bei dem Höhenunterschiede, fließende Kurven und technische Bremszonen zu einer der größten fahrerischen Herausforderungen im Motorsport verschmelzen.

Die Rennstrecke, die zu Ehren von Enzo Ferrari und seinem Sohn Alfredo „Dino“ Ferrari benannt wurde, liegt nur unweit von Maranello entfernt und befindet sich damit im Herzen des italienischen „Motor Valley“.

Kurz gesagt
  • Imola ist eine der wenigen Rennstrecken im Formel-1-Kalender, auf denen gegen den Uhrzeigersinn gefahren wird.
  • Es ist nach Enzo Ferrari und seinem Sohn Dino Ferrari benannt.
  • Auf dieser Rennstrecke fand 1980 der Große Preis von Italien statt, bevor sie zur Austragungsstätte des Großen Preises von San Marino wurde.
  • Die Ereignisse beim Großen Preis von San Marino 1994 haben die Sicherheit im Motorsport weltweit verändert.
  • Acque Minerali gilt weithin als einer der großartigsten Kurvenkomplexe der Formel 1.
  • Imola liegt im Herzen des berühmten italienischen „Motor Valley“.

Geschichte

Der Bau der Rennstrecke begann kurz nach dem Zweiten Weltkrieg, und die ersten Rennveranstaltungen fanden Anfang der 1950er Jahre statt. Der ursprüngliche Streckenverlauf nutzte öffentliche Straßen, bevor er zu einer festen Anlage ausgebaut wurde, wobei der natürliche Streckenverlauf beibehalten wurde.

Die Formel 1 machte 1980 erstmals Station in Imola, als dort vorübergehend der Große Preis von Italien ausgetragen wurde. Ab 1981 wurde die Rennstrecke zum Austragungsort des Großen Preises von San Marino und entwickelte sich zu einer der anspruchsvollsten Rennstrecken der Meisterschaft.

Die Geschichte von Imola ist untrennbar mit den tragischen Ereignissen des Grand-Prix-Wochenendes von San Marino im Jahr 1994 verbunden. Der Tod von Roland Ratzenberger und Ayrton Senna hat den Motorsport für immer verändert und zu den bedeutendsten Fortschritten in puncto Sicherheit in der Formel 1 seit den Anfängen dieses Sports geführt.

Nach umfangreichen Umbauten zur Verbesserung der Sicherheit ist es gelungen, den wesentlichen Charakter der Rennstrecke zu bewahren und sie gleichzeitig an moderne Standards anzupassen.

Im Jahr 2020 kehrte Imola als Austragungsort des Großen Preises der Emilia-Romagna in die Formel 1 zurück und bewies damit erneut seinen festen Platz unter den größten Rennstrecken der Welt.

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Besuchserlebnis

Ein Besuch in Imola ist sowohl eine Pilgerreise in die Welt des Motorsports als auch eine Reise durch die Geschichte der italienischen Automobilindustrie.

Die Rennstrecke ist nach wie vor in den öffentlichen Park integriert, der die Stadt umgibt, sodass Besucher das ganze Jahr über viele ihrer legendären Abschnitte zu Fuß erkunden können. Die Gedenkstätten für Ayrton Senna und Roland Ratzenberger sind zu Orten der stillen Besinnung für Rennsportfans aus aller Welt geworden.

Abgesehen von der Rennstrecke können Besucher die Altstadt von Imola, die Rocca Sforzesca sowie das gesamte „Motor Valley“ erkunden, wo sich viele der bedeutendsten Hersteller und Museen Italiens in nur kurzer Fahrzeit erreichen lassen.

Lage

Das „Autodromo Internazionale Enzo e Dino Ferrari“ befindet sich in Imola, etwa 40 Kilometer südöstlich von Bologna.

Die Rennstrecke liegt im Herzen des italienischen „Motor Valley“ und verfügt über eine hervorragende Anbindung an das Autobahn- und Schienennetz; zudem befindet sie sich in unmittelbarer Nähe zu vielen der weltweit renommiertesten Automobilhersteller.

Adresse

Piazza Ayrton Senna da Silva 1
40026 Imola
Città Metropolitana di Bologna, Emilia-Romagna
Italien